Die Haftung des Tierhalters

Wenn ein Schaden durch einen Hund verursacht wird, kann dies unter Umständen teuer werden. In welchem Umfang und wer diesen Schaden trägt, ist anhand verschiedener Kriterien zu ermitteln.

An dieser Stelle ist jedoch festzuhalten, dass jede Person die erforderlichen Vorkehrungen zur Schützung Dritter vor einer möglichen Gefährudung zu treffen hat. Eine Aufsichtspflicht über den Hund besteht immer, obgleich es sich bei der Person um den Hundehüter, Hundhalter oder ein Hundeführer handelt. Aufgrund der Unberechenbarkeit der Tiere, besteht stets ein gewisses Risiko der Gefahr.

Daher muss jeder der ein Tier bzw. den Hund zur Beaufsichtigung hat, stets Sorge dafür tragen, dass durch den Hund keine andere Person zu Schaden kommt.

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Ordnungswidrigkeiten und Straftaten

Die einzelnen Rechtsverstöße des Hundehalters und Hundführers werden in den einzelnen Ländern als Ordnungswidrigkeiten und Straftaten behandelt.

Im Folgenden folgt nun eine kleine Zusammenstellung der unter Strafe gestellten Rechtsverstöße.

Die einzelnen Straftaten im Überblick

Der Hundehalter könnte sich zunächst folgender Straftatbestände strafbar gemacht haben.

  • Mord § 211 StGB
  • Totschlag § 212 StGB
  • Fährlässige Tötung § 222 StGB
  • Körperverletzung mit Todesfolge § 227 StGB

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Der Tod des geliebten Tieres

Auch beim letzten Gang des Haustieres stellt man sich oft die Frage, was denn nun mit dem toten Hund geschehen soll. Jeder Hundehalter ist gesetzlich dazu verpflichtet beim Tod seines Haustieres für die ordnungsgemäße Entsorgung des leblosen Tierkörpers zu sorgen.

Mit dem Inkrafttreten der Europäischen Verordnung VO 1774/2002 wurde das Recht der Tierkörperbeseitigung umfassend geändert. Das neue TierNebG regelt die Beseitigung von „nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte“. Schlachtabfälle oder verdorbene tierische Lebensmittel, verendete Tiere oder tote Haustiere können hierunter subsumiert werden.

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Mit dem Hund auf Reisen

Wer sich entscheidet, seinen Hund nun mit in den Urlaub zu nehmen, sollte sich im Voraus erkundigen, welche Bestimmungen im jeweiligen Reiseland gelten. Denn in einigen Ländern herrscht striktes Einreisverbot für Hunde bestimmter Rassen. Für den Zweifelsfall empfiehlt es sich, den Reispass des Hundes stets bei sich zu führen.

Sowohl die Leinen- und als auch Maulkorbpflicht gilt in einigen Ländern wie z.B. Italien und Portugal. Auch an Stränden, in Restaurants oder in öffentlichen Verkehrsmitteln dürfen teils keine Hunde mitgeführt werden.

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Trennung von Lebenspartnern - Wer bekommt das gemeinsame Haustier?

Bei der Scheidung zweier Ehepartner ist zunächst fest zu stellen, wem das Haustier eigentlich gehört. Die Rechtslage ist hier einfach, wen der Hund einen der beiden Partner von vornherein zugeordnet werden kann. Denn wenn einer der beiden den Hund schon in die Ehe mitgebracht hat, so dürfte er diesen auch bei Scheidung behalten.

Schwieriger wird die ganze Sache, wenn der Hund während der Ehe von den Partnern gemeinsam angeschafft wurde.

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Steuerrechtliche Aspekte

Jeder der in Deutschland einen Hund hält, ist verpflichtet die sog. Hundesteuer an den Staat zu zahlen. Sie wird auch als sog. Luxussteuer betitelt. Sie kann aber nicht als Abgabe für etwaige Beseitigungen von Hundekot auf öffentlichen Straßen angesehen werden, sondern dient dazu die Anzahl der Haushalte mit Tierhaltung in Deutschland zu begrenzen. Mit heutzutage etwa fünf Millionen Hundehalter in Deutschland scheint dies jedoch nicht erfolgreich durchgesetzt worden. Über die Höhe dieser Steuer entscheidet jede Gemeinde selbständig; woraus demnach die unterschiedlich hohen Steuern zwischen den einzelnen Städten und Gemeinden resultieren. Besitzt jemand mehrere Hunde, so gilt hier ein speziell gestaffelter Steuersatz. Für den zweiten Hund wird die Hundesteuer oftmals sogar verdoppelt.

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Hund, Wohnen und Mietrecht

Vorab ist hier wohl zu raten, sich vor der Anschaffung eines Hundes über die rechtlichen Gegebenheiten zu informieren. Dies gilt vor allem für die Fälle, in denen der Hundebesitzer eine Mietwohnung bewohnt. Heutzutage findet man in jedem Mietvertrag eine Regelung über die Tierhaltung.

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