Der Kauf eines Hundes

Bei Hunden handelt es sich zwar um keine Sachen gemäß des § 90 a BGB, jedoch dürfen die für Sachen geltenden Rechtsvorschriften des BGB grundsätzlich auf Hunde angewendet werden.

Daher gilt auch das in den §§ 433 ff. BGB festgelegte Kaufrecht uneingeschränkt für den Erwerb eines Hundes und der Hund kann im Kaufvertragsrecht wie jeder andere Verkaufsgegenstand behandelt werden.

Dieser Vorteil basiert auf der Schuldrechtsreform vom 01.01.2002, durch die unter anderen das Kaufrecht novelliert wurde und als Sonderform des Kaufes, der Verbrauchsgüterkauf eingeführt wurde.

Vom Gesetz wird der Tierkauf dem sonstigen Kauf beweglicher Sachen, völlig gleichgestellt. Dass heißt, ob man nun einen Fernseher, eine Waschmaschine oder einen Hund erwirbt, soll zukünftig keinen Unterschied mehr machen.

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