Irgendwann neigt sich das aktive Berufsleben dem Ende zu. Es öffnet sich ein großes Zeitfenster und mit diesem die Möglichkeit endlich mit einem geliebten Hund sehr viel Zeit zu verbringen. Manche Senioren höre ich dann laut rechnen: Wenn ich jetzt einen Welpen anschaffe, dann bin ich in fünfzehn Jahren.......alt. Vielleicht kann ich dann den Hund gar nicht mehr verantwortungsvoll an der Leine ausführen. Und, und, und..

Fest steht mal: Senioren mit Hund sind aktiv und pflegen Kontakte, die sich vielfältig gerade durch den Hund eröffnen. Dass tägliche "Muß"-Spaziergänge der Gesundheit förderlich sind, ist eine Binsenweisheit und jedem bekannt. Also kann man die Lebenserwartung mindestens auf 85 Jahren heraufschrauben! Spätestens mit 70 Jahren würde dann der letzte Welpe ins Haus kommen. Aber wer weiß das?

Ich habe einen Vorschlag: Warum nicht die langfristigen Planungen mittel- oder kurzfristiger auslegen? Wenn ein Hund älter als fünf Jahre alt ist, sinken seine Vermittlungschancen rapide. Warum nicht einem älteren Hund ein gutes Zuhause bieten? Was spricht dagegen? Nichts wirklich Entscheidendes! Ein älterer ausgewachsener Hund kann viel besser als ein Welpe oder Junghund eingeschätzt werden. Er hat bereits Lebenserfahrung. Wenn ich dann mit einer guten Beratung diesen "gebrauchten" Hund zu mir nehme, sind die Risiken eines Fehlgriffes geringer als noch bei einem jungen "Feger" in der Hundepupertät. Klar, die Anschaffung eines Hundes ist immer vor allem eine große Verantwortung. Wenn ich im fortgeschrittenen Menschenalter bin, passt auch ein fortgeschrittener Hund zu mir. Logisch.

Als Anwaltskanzlei vermitteln wir keine Hunde. Aber als ersten Anreiz zum Suchen schlagen wir die mittelgroße Mischlingshündin Temelie vor, die 2006 geboren ist, also 7 Jahre alt. Passt doch!?

(näheres unter bmt Tierschutzzentrum Pfullingen www.bmt-tierschutz.de)

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